Chemieunterricht.tips

Anforderungen an ein

Demonstrationsexperiment

"Wenn ein Schüler nicht sieht, was er sehen soll, so fehlt ihm jede Grundlage für alles Lernen."

(Rudolf Arnheim, Gestaltpsychologe)

Versuchsaufbau des Lehrers

aus Konkrete Fachdidaktik Chemie, Oldenbourg Verlag

Wahrnehmungsgesetze (Siehe auch Konkrete Fachdidaktik Chemie, Oldenbourg Verlag)

  • Gesetz der Einfachheit
  • Je einfacher ein Versuchsaufbau ist, um so besser prägt er sich ein.
  • Gesetz des Figur-Grund-Kontrastes
  • Ein zu beobachtender Gegenstand ist dann besonders gut zu erkennen, wenn er sich deutlich von seinem Hintergrund abhebt.
  • Gesetz der bekannten bzw. geschlossenen Figur
  • In einem neuen Gefüge versucht der Betrachter bekannte Figuren zu erkennen, z.B. Kreis, Quadrat, Rechteck.
  • Gesetz der Gleichartigkeit
  • Ähnlich aussehende Elemente einer Apparatur werden als zusammengehörig empfunden.
  • Gesetz der Nähe
  • Nahe beieinander liegende Teile werden als zusammengehörend empfunden.
  • Gesetz der Dynamik von links nach rechts
  • Der Reaktionsfluss von links nach rechts wird vom Betrachter als normal und naturgegeben empfunden (Schrift).
  • Gesetz der Symmetrie
  • Symmetrische Anordnungen werden vom Betrachter als ausgewogen empfunden; sie prägen sich sehr gut ein und sind Elemente der Ästhetik.